WRC_Mexiko_März_Guanajuato

Diesen Frühling wird in Mexiko die dritte Runde des WRC (World Rally Championship) ausgetragen. Der WRC besteht aus 13 dreitägigen Races, die in verschiedenen Ländern stattfinden, wie z.B. Australien, Spanien, Finnland und Frankreich. Mexiko wird vom 7.-10. März Gastgeber des Wettbewerbs sein, der 23 Etappen über eine Strecke von 397 Kilometern umfasst; die Etappe bei Guanajuato wird dabei mit 54,9km die längste sein. Neu mit dabei sind die „SS2 Parque Bicentenario“ und „El Chocolate“. Die erste Teststrecke verläuft durch den Zweihundertjahr-Park von Guanajuato sowie durch die Städte Leon und Silao und wurde vor zwei Jahren zu Ehren des 200-jährigen Unabhängigkeitsjubliäums von Mexiko gebaut. Der 31 Kilometer lange „El Chocolate“-Kurs ist der neueste und bietet eine der besten Zuschaueraussichten der ganzen Rally. Am letzten Tag der Rally wird es einen fünf Kilometer langen Wettlauf namens „Carrera Atletica Rally Guanajuato Mexico“ geben, bevor die Fahrer dann die „SS23 Super Special Stage 5“ zu bewältigen haben.

Die Guanajuato-Rally wird am 7. März mit dem neuen und schwierigen Qualifikationsrennen in Llano Grande beginnen. Tickets für die Rally gibt es auf der offiziellen Homepage. Die Rally, die entlang wunderschöner Berg-Landschaften und pittoresker Städte wie Leon, Silao, Irapuatio und Guanajuato verläuft, ist unter Motorsportfans extrem beliebt und wird sogar als eine der fünf herausragendsten Rallys der Welt gehandelt.

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Guanajuato
Kongress_Tagungsbranche_Mexiko_Boom

Immer mehr Unternehmen und Verbände aus der ganzen Welt entschließen sich dazu, ihre Kongresse und Tagungen in Mexiko zu veranstalten. Circa 300 Firmen-Veranstaltungen namhafter Global Player fanden in letzter Zeit in Mexiko statt; darunter Microsoft, Nike und Sony. Und vor Kurzem bekam Mexiko-Stadt den Zuschlag für den World Emergency Medicine Congress, zu dem über 8.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet werden, sowie Guadalajara den für den Weltkongress für Augenheilkunde 2014, zu dem ebenfalls etwa 8.000 Teilnehmer anreisen werden.

Da inzwischen verschiedenste Industriezweige in Mexiko erfolgreich Fuß gefasst haben, suchen auch mehr und mehr Unternehmen und Verbände nach Möglichkeiten, ihre Treffen in diesem zu Nordamerika zählenden Land zu organisieren. Queretaro gehört beispielsweise im Bereich Luft- und Raumfahrttechnik zu einer der weltweit führenden Städte, weshalb Firmen, die dort eine ihrer Niederlassungen haben, auch interne Meetings und Kundentermine in dieser Stadt organisieren. Ähnliches ist in der mexikanischen Automobilindustrie zu beobachten, wo Honda, Toyota, Audi und Volkswagen (um nur einige zu nennen) angesichts ihrer örtlichen Investments bereits mehrere Events in Mexiko veranstaltet haben.

„Laut der ,International Congress and Conventions Association‘ ICAA rangiert Mexiko auf dem gesamtamerikanischen Kontinent auf Platz fünf der Top-Länder für Kongresse und Tagungen, nach Buenos Aires, Rio de Janeiro, Sao Paulo und Vancouver“, so Carlos Collado, Executive Director des Kongress- und Tagungsamtes in Mexiko-Stadt.

Carlos Iván Pérez Marrufo, Executive Director der Firma ProEventos, die zwei Kongress-Zentren in Campeche betreibt, fügt hinzu: „Wir können bereits wichtige Veranstaltungen vorweisen in Campeche. Menschen, die nicht aus Mexiko stammen, sehen unser Land bereits als attraktives Ziel, wenn es um Tagungen, kulturelle Vielfalt, Professionalität und Engagement bei der Arbeit geht.“

Die Kongress- und Tagungsbranche trägt zur lokalen wirtschaftlichen Entwicklung bei

Die mexikanische Kongress- und Tagungsbranche liefert nicht nur einmalige Erfahrungswerte für seine Teilnehmer. Einer der Hauptgründe, weshalb Mexiko diesen Industriezweig fördert, ist die Unterstützung der lokal ansässigen Zulieferungs- und Dienstleistungsfirmen, die damit gleichzeitig bewirkt wird. In Queretaro hat z.B. vor Kurzem auf Grund der steigenden Anzahl an Luftfahrttechnikfirmen ein neues Kongresszentrum eröffnet, damit diesen ein geeigneter Ort für ihre Veranstaltungen zur Verfügung steht.

In Mexiko können sowohl kleine Unternehmenszusammenkünfte als auch große Gipfel oder Weltkongresse stattfinden – alles und jeder kann so bedient werden, und das zu einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis. Die Anbindung Mexikos zum Rest der Welt ist durch zahlreiche Direktflüge nach Mexiko-Stadt, Cancun und auch kleineren bzw. mittleren Städten sehr gut.

Nordamerikanische PCMA-Beratungsmitglieder diskutieren mit mexikanischen Kollegen

Auf einer letzten November stattgefundenen Veranstaltung in Mazatlan kamen zahlreiche führende Vertreter der nordamerikanischen Veranstaltungsindustrie zusammen, um mit ihren mexikanischen Kollegen Best Practice-Beispiele zu teilen. MexicoToday hat eine ganze Reihe von Ihnen exklusiv interviewt:

Um alle Videos anzusehen, die das Thema „Mexiko als Tagungs- und Kongresszentrum“ behandeln, klick dich einfach zu unserer entsprechenden MexicoToday Youtube-Playliste!

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Real del Monte_Die Bergstadt_Hidal_Hidalgo _Mexiko

Auf einer Höhe von 2.712 Metern, wo das Klima kühl und die Luft frisch ist, eingebettet zwischen Schluchten und Gebirgsgipfeln im Bundesstaat Hidalgo, liegt die Stadt Real del Monte. Sie ist eine der höchstgelegenen bewohnten Orte in Mexiko und beliebt bei Urlaubern, da sie sich ganz in der Nähe von Pachuca, der Hauptstadt von Hidalgo, befindet.

Die Stadt ist aufgrund ihrer Vergangenheit als berühmte Bergstadt noch merklich von Kolonialstil-Architektur geprägt. Der Bergbau begann nach der Eroberung durch die Spanier im 16. Jahrhundert, wurde später aufgegeben und in den späten 1730er Jahren wieder eingeführt. Die Stadt erreichte ihren Höhepunkt in der Branche im Jahr 1824, als ein englisches Unternehmen begann, die Mienen zu betreiben. Die aus Cornwall stammende Firma hat in der Stadt sichtbar ihre Spuren hinterlassen; zum einen mit hohen schrägen Dächern, zum anderen mit besonderen Teigtaschen, die noch heute in der Stadt und der Umgebung gebacken werden. Jeden Oktober findet ihretwegen sogar ein internationales Teigtaschenfest in Real del Monte statt.

Wer es im Oktober nicht nach Real del Monte schafft, für den gibt es auch das ganze restliche Jahr über viele weitere Attraktionen zu besichtigen, wie z.B. die Pfarrei der Nuestra Señora de Belen oder die Guadalupe-Kirche. Die Pfarrei der Nuestra Senora de Belen enthält ein Christus-Bildnis, welches vor über 500 Jahren von den Spaniern mitgebracht wurde. Die Guadalupe-Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts im Zuge eines neuen Friedhofs erbaut, der aufgrund einer weit verbreiteten Epidemie benötigt wurde.

Wer es ein wenig abenteuerlicher möchte, kann alte Mienen, wie z.B. die Mina de Acosta, begehen und an unterirdischen Touren teilnehmen. Das Museo de Medicina Laboral ist ein ehemaliges Krankenhaus, in dem verletzte und kranke Minenarbeiter betreut wurden und wo heute die medizinischen Utensilien besichtigt werden können. Eine weitere Attraktion ist das Kaktus-Museum, wo über 60 Kakteen-Arten ausgestellt sind.

Real del Monte ist voller Schätze aus einer anderen Zeit, von den alten Mienen über Gebäude aus dem 18. Jahrhundert bis hin zu seinen roten Ziegeldächern. Die Stadt wird durch die Erinnerung an die Engländer lebendig und hat von der mexikanischen Botschaft in London sogar den Spitznamen „Mexikos kleines Cornwall“ erhalten.

Das „Pueblos Magicos“-Programm fördert Stäte, die die mexikanische Kultur durch Architektur, Traditionen, Bräuche, Musik, Gastronomie, Feste und Handwerk widerspiegeln. Momentan gibt es 52 Städte in Mexiko, darunter Real del Monte, die in das Programm mitaufgenommen wurden.

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Real del Monte
Nissan_Produktion_Mexiko _Kleinwagenserie

Die Nissan Motor Company, der größte Automobilhersteller in Mexiko, wird im zweiten Jahresquartal mit der inländischen Produktion und dem Export seiner Note-Kleinwagenserie starten. Damit wird die Note-Produktion der Nissan-Niederlassungen in China, Indien und Thailand ergänzt; die in Mexiko hergestellten Notes werden darüber hinaus auf dem gesamten amerikanischen Markt exportiert. Damit ist der Note das dritte Kleinwagenmodell, das Nissan in Aguascalientes bauen lässt; insgesamt rollten dort letztes Jahr 683.000 Autos vom Band, was Mexikos Ruf als hervorragenden Standort für die Autoproduktion unterstreicht. Standortvorteile sind dabei laut Experten u.a. das vergleichsweise niedrige Lohnniveau, eine gut ausgebaute logistische Infrastruktur sowie den freien Handel fördernde Wirtschaftsabkommen.

Seit 2009 hat Mexiko sowohl seine Autoproduktion als auch seinen Autoexport verdoppelt, dank der etwas entspannteren US-amerikanischen Wirtschaftssituation und den massiven Investitionen von Seiten ausländischer Autohersteller. Mazda Motor Corp, Honda Motor Corp und Audi sind gerade ebenfalls dabei, in Mexiko neue Niederlassungen zu bauen; gegen den 25%-igen inländischen Marktanteil von Nissan werden sie allerdings in einen harten Konkurrenzkampf treten müssen.

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Mexiko dominieren Super Bowl Avocado Umsatz

Unabhängig davon, welches Team den diesjährigen Super Bowl gewinnen wird: Mexikanische Avocados dominieren schon jetzt die zahlreichen Partys, die anlässlich des größten Einzelsport-Events der Welt gefeiert werden. Denn egal, zu welcher Mannschaft der Amerikaner hält: Es ist sehr wahrscheinlich, dass er während des Spiels Guacamole futtern wird, die genau aus diesen Avocados hergestellt wurde.

„Mexiko ist bei Weitem der größte Avocado-Lieferant für den Super Bowl“, sagt Phil Henry, Präsident der Henry Avocado Corporation. Und tatsächlich hat es einen dramatischen Verkaufsanstieg für das mexikanische Produkt während des Super Bowls gegeben, wohingegen sich die chilenischen Avocados weitaus schlechter verkauft haben.

Wie viele Avocados werden also von Mexiko in die Vereinigten Staaten geliefert? APEAM Marketing Director Eduardo Serena rechnet mit 986 Millionen Pfund für 2012 und 2013 zusammen. Wenn das mal nicht jede Menge Guacamole ist, die dabei herauskommt!

Um bei der internationalen Nachfrage noch hinterherzukommen, führen Spezialisten des Institute for Forestry, Agriculture and Livestock (INIFAP) Umfragen durch, aus welchen hervorgehen soll, mit welchen Strategien die Avocados nachhaltig angebaut werden können. Diese Forschung hebt auch hervor, wie wichtig Wälder und andere Umweltressourcen für den von Wasser- und Bodenschutz sind. Mit dieser Arbeit ist sichergestellt, dass auch für die kommenden Super Bowls genügend Avocados verfügbar sind.

Am 3. Februar werden die San Francisco 49ers und die Baltimore Ravens um den Titel des NFL-Champions kämpfen; ein Gewinner steht aber bereits jetzt schon fest: die mexikanische Avocado!

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MexicoToday Botschafter Ricardo Triviño Monte Carlo-Rally für Amerika

Vom 15.-20. Januar ist der mexikanische Rally-Fahrer und MexicoToday-Botschafter Ricardo Triviño der einzige amerikanische Pilot, der bei der Monte Carlo-Rally in Monaco vertreten ist. Die Strecke wird als die schwierigste der Welt eingestuft. Mit seiner Teilnahme an diesem angesehenen Rennen wird er in die WRC-Saison (World Rally Championship) 2013 starten. Der WRC FIA-NACAM 2012 Champion Triviño, der mit seinem Co-Piloten Alex Haro auch im neuen WRC3-Videospiel vertreten ist, wird einer der sehr wenigen Teilnehmer an diesem harten Rennen sein, das auf fünf intensive Renntage in verschiedenen Gebirgszügen Europas folgt.

Der Parcours in Monte Carlo ist deshalb so schwierig, weil die Piloten dort auf Grund von verschneiter bzw. glatter Fahrbahn Spikereifen benutzen müssen. Um erfolgreich zu sein, müssen sie daher ihre ganze Erfahrung und Konzentration aufbringen.

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Monte Carlo
Mexikanische Windenergie erreicht neue Rekordzahlen

Die neuesten Zahlen der nationalen Elektrizitätsgesellschaft CFE zeigen, dass Windkraft in Mexiko mit 282GWh einen neuen Rekord im November erreicht hat: Dieser Wert bedeutet nämlich eine Steigerung um 233% gegenüber dem November-Verbrauch im Vorjahr (84,5GWh). Mit ca. 6,6GW neuinstallierter Kapazitäten bis 2025 folgt Mexiko auf dem lateinamerikanischen Markt Brasilien. Die mexikanische Gesellschaft für Windenergie berechnet das landesweite Windkraft-Potential auf ungefähr 30 GW.

Die Region, die für die Entwicklung von mehr Windenergie am besten geeignet ist, ist die Landenge von Tehuantepec in Oaxaca. Der GWEC (Global Wind Energy Council) schätzt, dass dort trotz seismischer Herausforderungen 10 GW produziert werden könnten. Zur Zeit wird in Mexiko an neuen Kapazitäten von 1,9 GW gearbeitet, die bis 2015 ans Netz gehen sollen.      

Zwischen 2010 und 2011 stiegen die Investitionen in Windenergie um 68%, und 2012 erreichte Windkraft in Mexiko eine Kapazität von 1 GW (gegenüber 519 MW 2010), was zwei Prozent der nationalen Gesamt-Energiekapazitäten entspricht.  Der Windenergie-Sektor soll sich bis 2013 um das Doppelte vergrößern, was zwischen 30.000-100.000 neue Jobs schaffen und die schädlichen Treibhausgas-Emissionen um fast 10% reduzieren wird. 

Laut Mauricio Trujillo, GWEC-Projektmanager Lateinamerika, ist der Windenergie-Sektor in Mexiko gerade an einem Punkt, an dem er in Asien vor fünf Jahren war. Das bedeutet, dass die mexikanische Windenergie-Branche am Beginn einer steilen Wachstumskurve steht und in den kommenden Jahren große Entwicklungsfortschritte erwarten kann.

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Mexico City
Das Fest der Heiligen Drei Könige in Mexiko

Die Weihnachtsferien sind vorbei und mit ihnen auch der katholische Feiertag der Heiligen Drei Könige („Día de los Reyes“), der am 06. Januar das offizielle Ende der Weihnachtszeit einläutet. In Mexiko gab es an diesem Tag viel gutes Essen, einen Haufen Geschenke und die Sternsinger besuchten die Familien zu Hause. Besonders für mexikanische Kinder ist dieser Feiertag besonders toll, weil sie beim Abbauen des Christbaums mithelfen dürfen, der auch mit zahlreichen Süßigkeiten und Schokolade geschmückt war.

Ein weiterer traditioneller Brauch zum Dreikönigsfest ist der, dass jedes Kind ein paar seiner Schuhe nach draußen stellt, so dass die drei Könige, wenn sie kommen, Bescheid wissen, wie viele Geschenke sie an jeder Haustür hinterlassen sollen. Die Bescherung findet in Mexiko also eher am 06. Januar statt als am 24. Dezember.

Einige der kulinarischen Köstlichkeiten, auf die man sich beim Dreikönigsfest freuen kann, sind Tamales, Schokolade und Königskuchen („Rosca del Reyes“). Der Königskuchen besteht aus süßem Brot, das die Form eines Kreises hat, welcher eine Königskrone symbolisieren soll. In den Kuchen ist auch stets eine kleine Plastikfigur eingebacken; wer diese in seinem Stück findet, ist verantwortlich für die Organisation des nächsten Feiertagsfestes: „Candelaria“ am 02. Februar.  

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Mexico City
Weihnachtstraditionen Mexiko: Guadalupe-Reyes Marathon

Guadalupe-Reyes ist ein Feiertage-Marathon, der in Mexiko von Dezember bis Januar begangen wird. An diesen Feiertagen verbringen Familien viel Zeit miteinander und essen köstliche Speisen zusammen. Die Einkaufsmärkte sind voll mit eifrigen Shoppern, für die Kinder werden Piñatas aufgehängt und zahlreiche Geschenke werden verpackt.

Die Festlichkeiten beginnen am 12. Dezember mit der Feier zu Ehren der Jungfrau von Guadalupe und enden am 6. Januar mit der Feier der Heiligen Drei Könige. Der 16. Dezember wird als Beginn der Weihnachtszeit und als erster Abend von „Las Posadas” zelebriert

Am 12. Dezember wird der Schutzheiligen von Mexiko, besser bekannt als „Nuestra Señora de Guadalupe“, gedacht. Dieser Feiertag ist einer der bedeutendsten im ganzen Jahr: Laut einer Erzählung aus dem Jahr 1531 hatte der Bauer Juan Diego auf einem Hügel am Rande von Mexiko-Stadt eine Vision von der Jungfrau Maria. Drei Tage später kehrte Juan Diego auf Weisung der Jungfrau Maria zu dem Hügel zurück und nahm von dort kastilische Rosen in seinem Umhang mit, welche normalerweise nicht in Mexiko vorkommen, die auf diesem kahlen Hügel aber trotzdem blühten. Er kehrte zu seinem Dorf zurück, um die Blumen Bischof Zumárraga zu zeigen. Als er seinen Mantel auf dem Boden ausbreitete, bildeten die Blumen auf wundersame Weise das Antlitz der Jungfrau von Guadalupe ab. Mehr als 400 Jahre später kann man diesen originalen Mantel immer noch in der Basilika von Guadalupe in Mexiko-Stadt besichtigen. Jedes Jahr strömen hunderte von Menschen dorthin, um der Jungfrau von Guadalupe zu gedenken.

Übersicht der Feiertage:

12. Dezember: Tag der Jungfrau von Guadalupe

16.-24. Dezember: Las Posadas

24. Dezember: Heilig Abend (Nochebuena)

28. Dezember: Tag der Heiligen Unschuldigen Kinder

31. Dezember: Silvester

01. Januar: Neujahr

06. Januar: Heilige Drei Könige

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Mexico City
November 2012, Professional Convention Management Association (PCMA) Nordamerika

Die Konferenz- und Kongressbranche boomt weiterhin in Mexiko, wie die zahlreichen Veranstaltungen beweisen, die dieses Jahr dort stattgefunden haben; unter ihnen so wichtige und bedeutende wie z.B. der G20-Gipfel der Finanzminister, der B20-Gipfel wichtiger Wirtschaftsvertreter aus den G20-Ländern, der T20-Gipfel der Tourismusminister aus den G20-Ländern und der G20-Gipfel zum Thema Handels- und Investitionsförderung.  

„Die wesentlichen Vorteile Mexikos als internationaler Konferenz- und Kongressort sind eindeutig die Nähe zu vielen US-Städten, das gute Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich der Anreise und All-Inclusive-Paketen; die Vielzahl an verschiedenen Locations, von kulturell bis hin zu erholend oder urban; und die herausragende Servicekultur, die im ganzen Land verbreitet ist“, so David Peckinpaugh, Vorsitzender der Maritz Reisegesellschaft, einem marktführenden Unternehmen im Bereich Konferenz-, Event- und Incentive-Veranstaltungen. Über die Pläne seiner Firma in Mexiko in den nächsten Jahren sagt Peckinpaugh: „Wir beobachten Jahr für Jahr ein kontinuierliches Wachstum unseres Unternehmens auf dem mexikanischen Markt. Wir arbeiten eng mit dem mexikanischen Tourismusverband zusammen, um die Ausbildung unserer Verkäufer und Planer zu verbessern und ihr Wissen darüber zu erhöhen, was es Neues vor Ort gibt; wir achten ebenfalls darauf, ein Bewusstsein für Sicherheitsbelange zu schaffen, was äußerst wichtig für unsere Geschäfts- und Verbandskunden ist.“

Erst kürzlich (im November 2012) hat die nordamerikanische PCMA (Professional Convention Management Association) ihren fünften jährlichen Beratungsgipfel in Mazatlán abgehalten. Einige der Teilnehmer haben ihre Erfahrungen, die sie in Mazatlán gemacht haben, mit MexicoToday geteilt; darunter 

Zu den Veranstaltungen, die an verschiedenen Orten in Mexiko von 2013 bis 2018 stattfinden werden, zählen unter anderem bereits: 

Konferenzen in Mexiko haben 2010 1,43 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beigetragen und 18 Prozent zum Gesamtreiseverkehr, der insgesamt 18 Milliarden US-Dollar Umsatz generiert hat. Mexiko kann auch auf seine hochentwickelten Konferenzgebäude und die dazugehörige Infrastruktur stolz sein. Mit über 57 großen Kongress- und Ausstellungszentren, die im ganzen Land verteilt sind, und über einer halben Million Hotelzimmer in über 3.000 Luxushotels, ist Mexiko optimal gerüstet, um internationale Konferenzen abhalten zu können. Aufgrund großer Fortschritte bei der Entwicklung von Infrastruktur und starker Förderung von Seiten des Staats erlebte Mexiko einen Anstieg um 25 Prozent bei der Zahl der Weltkongresse, die von 2010 bis 2011 abgehalten wurden. Damit belegt das Land Platz 20 beim Ranking der ICCA (International Congress and Convention Association) im Jahr 2011.

„Wenn man bisher noch keine Erfahrungen mit Mexiko als Konferenz- und Kongressort für seine Gäste und Kunden gemacht hat, hat man wirklich etwas verpasst“, fügt Peckinpaugh hinzu.

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Gregor Schapers Brotbackofen Solarenergie Mexico

Zentralmexiko hat reichliche Mengen an Sonne und Tortillas, von daher ist es vielleicht gar nicht so verwunderlich, dass jemand auf die Idee kam, Solarenergie zur Tortilla-Herstellung zu nutzen. In der Stadt El Sauz, 180 Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt gelegen, hat der deutsche Geschäftsmann Gregor Schapers einen großen solarbetriebenen Ofen gebaut, der Tortillas ohne Kohlendioxidemissionen produziert.

Schapers, der in El Sauz seit 2003 lebt, hofft, dass dieser umweltfreundliche Solar-Ofen die Energie-Ausgaben in Mexikos ärmeren Landgemeinschaften drastisch reduzieren kann.

Konventionelle Öfen benutzen normalerweise Gas, bis zu 60 Liter pro Monat. Manche würden erwarten, dass ein Solar-Ofen bei Temperatur-Schwankungen eher schwach funktioniert; nichtsdestotrotz können Schapers Solar-Öfen über 980 Grad Celsius erreichen: Er hat dazu die Solarenergie nutzende Technologie des Österreichers Wolfgang Scheffler adaptiert. Scheffler-Reflektoren werden zum Beheizen von Grills, Öfen und Kesseln verwendet. Sie werden in El Sauz von TrinySol hergestellt und sind bis zu 30 Jahre funktionstüchtig.

Der Weblog Inhabitat berichtet, dass ein Solar-Ofen ca. 4.000-5.000 US-Dollar kostet, dieser sich jedoch in relativ kurzer Zeit schon amortisiert hat. Das liegt daran, dass wenn er einmal installiert ist und benutzt wird, er auf nichts anderes als Sonnenlicht angewiesen ist und sofort das Geld einspart, dass man normalerweise jeden Monat für Gas ausgeben würde.

Die Solar-Öfen helfen auch dabei, das Umweltbewusstsein bei den Einwohnern von El Sauz zu stärken: „Du kannst für eine Gruppe von bis zu 60 Leuten mit nur einem Sonnenlicht-Reflektor kochen. Das ist gut für eine soziale und ökonomische Weiterentwicklung in ländlichen Gemeinschaften“, so Gregor Schapers im Hinblick auf seine Öfen und seinen Betrieb.

Die Solar-Elemente, die zum Bau der Öfen benutzt werden, sind mit Licht-Sensoren ausgestattet, was bedeutet, dass sie sich automatisch an der Sonne ausrichten. Neben Wärme können die Solar-Reflektoren auch Wasserdampf erzeugen; Schapers testet darüber hinaus auch noch drei weitere Verwendungsmöglichkeiten für seine großen Solar-Panels: Ein grünes Haus-Projekt, Honigproduktion und ein System für Dampfbäder.

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In der Autostadt in Wolfsburg wurde am 6. Dezember 2012 der Vochol präsentiert. Der Vochol ist ein VW Käfer, der von Mitgliedern des mexikanischen Volksstammes der Huicholes in aufwendiger Kleinarbeit mit insgesamt 2.277.000 bunten Perlen verziert wurde. „Vochol" ist ein Kunstwort, das sich aus „Vocho", der umgangssprachlichen Bezeichnung der Mexikaner für den VW-Käfer, und „Huichol", der indigenen Ethnie, zusammensetzt.

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Mexiko World Leaders Climate Change COP 18 DOHA

Mexiko hat an der 18. Konferenz der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (COP18) teilgenommen, die kürzlich in Doha (Katar) stattgefunden hat. Francisco Barnés Regueiro, Generaldirektor des Nationalinstituts für Ökologie und Klimawandel (INECC), stand der mexikanischen Delegation vor.

„Mexiko ist es im Hinblick auf das Abkommen wichtig, dass es rechtlich bindend ist und die Teilnahme aller Staaten im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten sicherstellt. Es soll sich nicht nur auf Schadensbegrenzung konzentrieren, sondern auf alle Punkte, die noch weiterentwickelt werden müssen, wie z.B. die Finanzierung“, so Barnés Regueiro.

Seit Mexiko die COP16 in Cancún geleitet hat, hat das Land unermüdlich dafür gearbeitet, die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich des Klimawandels zu unterstützen, z.B. durch die Etablierung einer interministeriellen Klimawandel-Kommission, die Stärkung von regionalen Kapazitäten, um auf das Phänomen aufmerksam zu machen sowie das Inkrafttreten des Klimawandel-Gesetzes.

Zusätzlich hat Mexiko die Umsetzung des Abkommens, das bei der letzten Konferenz in Durban zustande gekommen ist, vorangetrieben, welches auf den Übereinkünften des Cancún-Abkommens aufbaut. Ferner hat Mexiko unentwegt auf die Dringlichkeit zum sofortigen Handeln in Sachen Klimawandel hingewiesen: Mexikanische Regierungsvertreter betonten die Notwendigkeit, ein Wachstumsmodell mit weniger Kohlendioxid-Emissionen zu finden, das gleichzeitig nachhaltige Energien nutzt und die Artenvielfalt schützt.

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Doha
Mexikanische Fußball-Star Javier Chicharito Hernandez

Für den 24-jährigen Javier „Chicharito” Hernández war die Saison 2012 bisher eine wahre Achterbahnfahrt. Der Stürmer mit dem Spitznamen „kleine Erbse” schien am Anfang Probleme zu haben, an seinen Erfolg der letzten Saison anknüpfen zu können. Sein schwacher Start zwang Trainer Sir Alex Ferguson, seinen Stammplatz aufzugeben. Trotzdem hat Mexikos berühmtester Fußballspieler sieben Tore in seinen letzten fünf Spielen für ManU geschossen und Ferguson so gezeigt, dass er sich seinen Platz in der Stammelf verdient hat.

Nach drei Jahren und zahlreichen internationalen Spielen scheint es, als ob Hernández nach seiner Pause im vergangenen Sommer wieder zu seiner alten Form zurückgefunden hat.

Momentan hat Chicharito als Einwechselspieler bereits 16 Tore für Manchester United geschossen und nähert sich damit dem Rekord von Ole Gunnar Solskjaer (28). Es ist daher wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis er wie der Norweger zu einem von Manchester United’s einflussreichsten Spielern avanciert.

„Chicharito hat zu seiner alten Form zurückgefunden; die Sommerpause hat ihm enorm gut getan“, so Ferguson. „Seine Laufleistung ist top, er ist immer mittendrin; und wie er in diese Saison gestartet ist macht mich sicher, dass er noch auf über 20 Tore kommen wird.“

Aufgrund seiner beeindruckenden Leistung im November hat Hernández nun auch wieder einmal die ManUtd.com-Auszeichnung zum Spieler des Monats erhalten. Brasiliens Rafael da Silva und Anderson wurden Zweiter und Dritter; aber sie kamen nicht an Hernández vorbei, für den 67% der Wähler stimmten und der somit zum sechsten Mal die Trophäe mit nach Hause nehmen konnte.

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Magische Orte, Tapijulapa, Handwerker, Ökotourismus

Tapijulapa im mexikanischen Bundesstaat Tabasco ist eine Kleinstadt, die von Handwerk, Natur und Tradition geprägt ist. Weiße Häuser, rote Dachziegel, Kopfsteinpflaster und wunderschön bemalte Blumentöpfe zieren das Stadtbild. Eine Seilbahn spannt sich über den Fluss Oxolotan. Die kleine Stadt ist berühmt für ihre Kunsthandwerker, die Möbelstücke mit regionalen Pflanzen herstellen, die die Einheimischen „Matusay“ nennen. Die fertigen Produkte werden als Flechtwerkwaren bezeichnet und schon über ein halbes Jahrhundert hergestellt; z.B. in Form von Stühlen, Tischen, Körben, Sombreros und vielen weiteren.

Der zentrale Platz in Tapijulapa ist mit Bäumen und einer Aussichtsplattform gesäumt. In den Seitenstraßen findet man hübsche Häuser. Das Oxolotan-Kloster befindet sich an den Ufern des gleichnamigen Flusses. Es wurde 1572 erbaut und kann interessante und aufwendige architektonische Details vorweisen. Inzwischen beherbergt es ein Kunstmuseum, das Öl-Gemälde und Holzskulpturen aus der Kolonialzeit zeigt.

Tapijulapa ist zwischen den Gebirgsausläufern des Sierra Madre del Sur im Bundesstaat Tabasco angesiedelt. Das staatliche Reservat „Sierra de Tabasco“ beschützt den dortigen Wald und die Artenvielfalt; in Tapijulapa kann man also auch viel Natur bewundern. Der Fluss Amatan erstreckt sich auf der einen Seite der Stadt, während die andere durch den Oxolotan begrenzt wird. Die umliegenden Berge, Wälder und Flüsse beheimaten Wasserfälle, Naturbecken, botanische Gärten und Wanderwege. Die Flüsse laden an heißen Sommertagen zum Abkühlen ein. All diese Outdoor-Aktivitäten werden von einer unvergleichlichen Schönheit der Natur umrahmt, mit einer breiten Vielfalt an Flora und Fauna.

Das ökologische Reservat Yu-Balcah ist z.B. perfekt, um die Natur zu genießen: Besucher können in den Dschungel wandern und seltene Tiere beobachten; darüber hinaus kann man auch Fahrrad und Kayak fahren. Das Ökotourismuszentrum Kolem Jaa (was übersetzt so viel die „die Größe des Wassers“ bedeutet) hat eine spektakuläre Reihe an Wasserfällen. Um die Wasserfälle herum befinden sich botanische Gärten und Naturpfade zum Wandern.

Auch alte Traditionen können in Tapijuapa aufgespürt werden. In der „Cueva de las Sardinas Ciegas“ (Höhle der blinden Sardinen) befindet sich ein kleiner See. Weil er komplett im Dunkeln liegt, sind die darin schwimmenden Fische blind. Eine alte Maya-Tradition huldigte dort Chac, dem Regengott, indem dort rituelle Fischzeremonien abgehalten wurden. Um diesen Brauch zu ehren, versammeln sich Einheimische immer am Palmsonntag in der Höhle, um dort zu fischen; die Höhe des Fangs soll die nächste Ernte voraussagen.

Das Programm „Pueblos Magicos“ ermittelt Städte, die die mexikanische Kultur z.B. durch Architektur, Tradition, Bräuche, Musik, Gastronomie, Festlichkeiten und/oder Handwerkskunst widerspiegeln. Momentan gibt es in Mexiko 52 Orte, die sich als „Pueblo Magico“ bezeichnen dürfen.

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